Wir von der Hacker School gGmbH begeistern Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 18 Jahren für die Informationstechnik (IT) und ihre Möglichkeiten. Wir geben Kindern und Jugendlichen spannende Einblicke in die vielfältigen Facetten des Programmierens, zeigen ihnen, was man alles selbst am Computer gestalten kann, und vermitteln ihnen digitale Kompetenzen. Der Austausch und die Kommunikation im Team sind fester Bestandteil. Zur Erstellung wurden nicht nur die Leitfäden der Fachbehörde/ BASFI (Behörde für Arbeit, Soziales, Frauen und Integration Hamburg) genutzt, sondern auch ein bestehendes Kinderschutzkonzept einer Hamburger Kindertagesstätte (Kita der GBS Schenefelder Landstraße). Dieses Konzept ist Teil eines andauernden Reflexionsprozesses im Hinblick auf Haltungen und Handlungen aller im Namen und Auftrag der Hacker School gGmbH handelnden Personen in den Kursen. Es hat das übergeordnete Ziel, eine inhaltliche Auseinandersetzung anzuregen und einen Prozess für den bewussten Umgang mit unsicheren und herausfordernden Situationen sichtbar zu machen. Ziel ist es, durch reflexive Prozesse Dialoge zu sichern, die Handlungskompetenz und Sicherheit in unseren Kursen zu gewährleisten und die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen zu schützen und potentielle Gefahren und Gefährdungen abzuwehren. Unseren Fürsorgeauftrag wollen wir insbesondere dadurch wahrnehmen, dass wir den uns anvertrauten Kindern und Jugendlichen das Recht auf eine gewaltfreie Umgebung in unseren Kursen sicherstellen. Selbiges ist nur durch das Ausüben unserer Vorbildfunktion möglich. Außerdem sind die Ziele der Hamburger Bildungsempfehlung, des Rahmenvertrags der ganzheitlichen Bildung und Erziehung und der UN-Kinderrechtskonvention handlungsleitend für unsere Arbeit.
Unsere Kurse finden in Schulen, online oder in externen Räumlichkeiten statt. Alle unsere Angebote (=Kurse) werden zusammen mit IT-Fachkräften, den sogenannten „Inspirern“, durchgeführt. Unsere Schulkurse (online oder Vor Ort) werden immer von einem Teammitglied der Hacker School begleitet. In den außerschulischen Formaten sind wir jederzeit über das Kurstelefon erreichbar (für die Teilnehmenden und die Eltern), sofern keine Mitarbeiterin Vor Ort ist. Auf Wunsch der jeweiligen Firma nimmt auch eine Mitarbeiterin der Hacker School am Kurs teil.
Bei außerschulischen Kursen ist zudem zu Beginn des Kurses zumeist die Besichtigung des Kursraumes durch Eltern möglich. Die Inspirer aus den Unternehmen erhalten sieben Tage vor Kursbeginn zusammen mit der Teilnehmerliste die Kontaktdaten der Erziehungsberechtigten, um im Bedarfsfall eine reibungslose Kommunikation sicherzustellen. Durch die Kontaktdaten gewährleisten wir bei Gefahren, dass die Erziehungsberechtigten rechtzeitig informiert werden.
In Anlehnung an die UN-Kinderrechtskonvention verpflichtet sich die Hacker School gemeinsam mit den Inspirern folgende Rechte der Kinder zu schützen:
Mit unseren Angeboten bedenken wir diese Rechte und schaffen Momente, in denen Kinder und Jugendliche sich entscheiden und als selbstwirksam erleben können. Die Persönlichkeiten können ausgelebt werden, es gibt Mitsprachemöglichkeiten und Selbstständigkeit und Selbstbestimmtheit werden gefördert.
Wir beteiligen die Kinder und Jugendlichen während der Kurse und möchten hierdurch ihre Problemlöse- und Entscheidungsfähigkeit stärken sowie Kommunikation anregen, um gemeinsam Probleme zu lösen. Somit kann Partizipation erlebbar gemacht werden und Teilhabe am Leben in einer demokratischen Gesellschaft verdeutlicht werden. Solidarität, Unterstützen und Helfen sind ebenso wichtig, wie sich als Individuum und Teil einer Gemeinschaft wahrnehmen und äußern zu können.